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	<title>Projektmanagement-Software von Can Do: Portfoliomanagement &#38; Multiprojektmanagement &#187; Projektarbeit</title>
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		<title>„Die Projektfirma“: Can Do zu Gast bei der GPM in Düsseldorf</title>
		<link>http://de.candoprojects.de/can-do-zu-gast-bei-der-gpm-region-dusseldorf/3761</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vortrag von Can Do-Geschäftsführer Thomas Schlereth am 12. März 2012 thematisiert die Neuerungen und Veränderungen, die die konsequente Umsetzung von Projektmanagement in Unternehmen und Organisationen mit sich bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="110" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/06/Vortrag_Symbol_5_bearbeitet-219x110.jpg" width="219" />
</div>
Dadurch, dass Massenprodukte zunehmend an Bedeutung verlieren und durch individuelle Produkte und L&ouml;sungen ersetzt werden, wird die Verbreitung von projekt-orientiertem Arbeiten forciert. Mit dem &bdquo;Siegeszug&ldquo; von Projektmanagement ver&auml;ndert sich auch die Struktur von Unternehmen: Projektbezogene organisatorische Einheiten l&ouml;sen vielerorts die Linienorganisation ab.</p>
<p>In einer projektorientierten Firma stehen allein die Projektziele im Mittelpunkt. Deshalb m&uuml;ssen die Mitarbeiter sowohl &uuml;ber Know-how im Projektmanagement verf&uuml;gen als auch im Selbstmanagement. Schlie&szlig;lich wird es zunehmend vernachl&auml;ssigbar, wie, wann und wo sie arbeiten. Organisatorische Dinge wie Arbeitszeiten, Arbeitsort k&ouml;nnen in der Projektfirma weitgehend vernachl&auml;ssigt werden. Der Projektleiter hat die M&ouml;glichkeit in seinem Projekt ein Unternehmen im Unternehmen zu organisieren, wenn dies f&uuml;r das Projekt zweckdienlich ist.</p>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="Thomas Schlereth, Geschäftsführer Can Do (PM Forum 2011)" height="160" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/11/Thomas-Schlereth_PM-Forum2011-220x160.jpg" width="220" />
<div class="image_caption">
<span>Thomas Schlereth, Geschäftsführer Can Do (PM Forum 2011)</span>
</div>
</div>
Der Vortrag von Can Do-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thomas Schlereth bei der GPM Regionalgruppe D&uuml;sseldorf/Rhein-Ruhr im M&auml;rz wagt den Blick in die Kristallkugel und gew&auml;hrt Einsichten in die Projektfirma von morgen. In seinem Referat gibt er anschauliche Beispiele aus der Praxis, wie Projektmanagement schon heute die Arbeitswelt ver&auml;ndert.</p>
<p>Weitere Informationen zu der Veranstaltung der GPM Regionalgruppe D&uuml;sseldorf/Rhein-Ruhr am 12. M&auml;rz 2012 von 18.30 &ndash; 20.30 Uhr und die M&ouml;glichkeit, sich anzumelden, <a href="http://www.gpm-ipma.de/events/veranstaltungsdetails/event/projektportfoliomangement-in-einem-dynamischen-umfeld.html" target="_blank">finden Sie hier.</a></p>
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		<item>
		<title>PM Forum 2011 für Can Do ein großer Erfolg</title>
		<link>http://de.candoprojects.de/pm-forum-2011-fur-can-do-ein-groser-erfolg/3664</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 12:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Münchner Can Do GmbH, Hersteller der Projektmanagement-Software Can Do project intelligence, ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Fachveranstaltung „PM Forum 2011“. Zahlreiche Projektmanager nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort die Projektmanagement-Software des Innovationsführers Can Do präsentieren zu lassen. Von der Möglichkeit, Projekte mit inakkuraten Daten und Werten zu planen, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Stand von Can Do sehr gut frequentiert</li>
<li>Positives Feedback auf Vortrag &bdquo;Die Projektfirma&ldquo;</li>
<li>Zahlreiche neue Kontakte</li>
</ul>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="93" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/05/PM_Forum_Logo_2011_640px-220x93.jpg" width="220" />
</div>
Die M&uuml;nchner Can Do GmbH, Hersteller der Projektmanagement-Software Can Do project intelligence, ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Fachveranstaltung &bdquo;PM Forum 2011&ldquo;. Rund 750 Teilnehmer waren zu dem&nbsp; gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Projektmanagement-Treffen, das unter dem Motto &bdquo;Projekt-Sternstunden &ndash; Strahlende Erfolge durch Kompetenz&ldquo; lief, nach N&uuml;rnberg gekommen. Zahlreiche Projektmanager nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort die Projektmanagement-Software des Innovationsf&uuml;hrers Can Do pr&auml;sentieren zu lassen. Von der M&ouml;glichkeit, Projekte mit inakkuraten Daten und Werten zu planen, waren die zahlreichen Standbesucher ebenso beeindruckt wie von den umfangreichen Funktionen im Multiressourcenmanagement und Projektportfoliomanagement. Die Planungssoftware bietet Anwendern eine vollgrafische Benutzeroberfl&auml;che und verarbeitet alle Informationen in Echtzeit, also live. Ebenfalls gro&szlig;es Interesse hatten die G&auml;ste des Can Do-Standes an den seit der Version 4.1 zur Verf&uuml;gung stehenden Features f&uuml;r das Definieren, Steuern und Monitoren von Budgets.</p>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="145" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/05/Projektplan_Bleistift-220x145.jpg" width="220" />
</div>
Can Do steuerte zu dem hochkar&auml;tigen Kongressprogramm des PM Forums auch einen Fachvortrag bei. Can Do Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thomas Schlereth beschrieb in seinem Referat &bdquo;Die Projektfirma&ldquo;, wie Projektmanagement Unternehmen dauerhaft ver&auml;ndert. Er erl&auml;uterte dabei, welche &Auml;nderungen der &Uuml;bergang von der Massenproduktion zum Projektgesch&auml;ft mit sich bringt, wie sich Betriebsorganisationen diesem Paradigmenwechsel anpassen m&uuml;ssen und welche Rolle der neue Projekt-Mitarbeiter dabei einnimmt. Knapp 150 Interessenten folgten seinem Vortrag und diskutierten im Anschluss die Folgen, die konsequentes projektorientiertes Arbeit mit sich bringt.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/10/PM-Forum_Projektfirma_final.pdf" target="_blank">Hier k&ouml;nnen Sie sich die Pr&auml;sentation zum Vortrag &quot;Die Projektfirma&quot; herunterladen.</a></p>
<p><a href="/buchbesprechung-projektfuhrung-und-projektmanagement/1417"><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="328" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/06/Cover_Becker_Projektführung-PM-220x328.gif" width="220" />
</div>
</a>Der Vortrag &quot;Die Projektfirma&quot; basiert auf einem gleichnamigen Aufsatz von Can Do-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thomas Schlereth, der in der Aufsatzsammlung <a href="http://www.symposion.de/hr?cmsinfo/0002540" target="_blank">&quot;Projektf&uuml;hrung und Projektmanagement. Wie Sie Strategien schlagkr&auml;ftig umsetzen&quot;, hrsg. von Lutz Becker, Johannes Erhardt und Walter Gora, D&uuml;sseldorf 2009 (Symposion Verlag)</a> erschienen ist. Wir verf&uuml;gen &uuml;ber eine limitierte Anzahl an Sonderdrucken dieses Aufsatzes. <a href="/kontakt/kontaktformular"><strong>Kontaktieren Sie uns, wir senden Ihnen gerne ein Exemplar der &quot;Projektfirma&quot; zu.</strong></a></p>
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		<title>Strategisches und operatives Projektportfoliomanagement</title>
		<link>http://de.candoprojects.de/strategisches-und-operatives-projektportfoliomanagement/3492</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 14:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Virtuelle Unternehmenswelten: Multiprojektstrukturen, Multiressourcenstrukturen, Projekt-Programme, Projekte in Portfolien und nicht-projektbezogene Arbeiten
Can Do, Hersteller der Projektmanagement-Software Can Do project intelligence, stellt in einer dreiteiligen Reihe Grundlagen des Projektportfoliomanagements vor




Projekt-Programm, Projekte in Portfolien, Projekt-Ideen, Bewertung von Projektportfolien, agiles Multiressourcenmanagement, Risikomanagement im Projektportfolio &#8211; die Themen und Aufgaben des strategischen und operativen Projektportfoliomanagements sind vielseitig. In einer dreiteiligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Virtuelle Unternehmenswelten: Multiprojektstrukturen, Multiressourcenstrukturen, Projekt-Programme, Projekte in Portfolien und nicht-projektbezogene Arbeiten</li>
<li>Can Do, Hersteller der Projektmanagement-Software Can Do project intelligence, stellt in einer dreiteiligen Reihe Grundlagen des Projektportfoliomanagements vor</li>
</ul>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="103" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/07/Analyse_Charts_bearbeitet-220x103.jpg" width="220" />
</div>
Projekt-Programm, Projekte in Portfolien, Projekt-Ideen, Bewertung von Projektportfolien, agiles Multiressourcenmanagement, Risikomanagement im Projektportfolio &ndash; die Themen und Aufgaben des strategischen und operativen Projektportfoliomanagements sind vielseitig. In einer dreiteiligen Reihe pr&auml;sentiert der L&ouml;sungsanbieter Can Do Grundlagen des Projektportfoliomanagements und f&uuml;hrt in das ebenso spannende als auch komplexe Thema ein.</p>
<p>Angesichts sich immer h&auml;ufiger und schneller &auml;ndernder Rahmenbedingungen nimmt Projektarbeit in Unternehmen eine zunehmend gro&szlig;e Rolle ein. F&uuml;r Manager wird es immer schwieriger, die Masse der Projekte zu &uuml;berblicken. In Projektportfolien werden Projektideen und laufende Projekte zusammengefasst und bewertet. Letztlich geht es dabei um die Entscheidung, welche Projekte durchgef&uuml;hrt werden sollen und welche besser nicht.</p>
<p>Im ersten Teil der Projektportfoliomanagement-Reihe werden die Bestandteile eines vollst&auml;ndigen Portfoliosystems vorgestellt &ndash; von der Projektidee &uuml;ber das Projekt selbst bis zum Projekt-Archiv. Dabei m&uuml;ssen Projektarbeit, Grundlasten und Ad-hoc-T&auml;tigkeiten der Mitarbeiter ebenso beachtet werden wie Multiprojektstrukturen und Ressourcen im Multiprojektmanagement. Des Weiteren fokussiert das Papier die M&ouml;glichkeiten einer Software, die den Entscheidungsprozess des Projektportfoliomanagers unterst&uuml;tzt und ihm eine fundierte Datengrundlage zur Verf&uuml;gung stellt.</p>
<p><a href="/unternehmen/newsletter"><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="192" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/05/News-Teaser-220x192.jpg" width="220" />
</div>
</a>Im Fokus des zweiten Teils der Projektportfoliomanagement-Reihe, der Mitte September erscheint, steht die simulative Portfoliowelt. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Ausf&uuml;hrungen zum Risikomanagement in Portfolien, Datenquellen, der Umgang mit Ideen, inakkurate Betrachtungen, die Bewertung von Portfolien und agiles Ressourcenmanagement. Zum letzten Teil, der schlie&szlig;lich Ende September ver&ouml;ffentlicht wird, beschreibt Can Do den Prozess vom Portfolio zum Projekt. Hierzu z&auml;hlen u.a. die Freigabe von Projekten, Echtzeitinformationen f&uuml;r Mitarbeiter und das Managen von mehrerer Portfolien.</p>
<p><a href="/strategisches-und-operatives-projektportfoliomanagement-teil-i/3484">Den ersten Teil des Beitrags &bdquo;Strategisches und operatives Projektportfoliomanagement&ldquo; finden Sie hier.</a><a href="/grundlagen-des-projektportfoliomanagements/3474"><br />
	</a></p>
<p><a href="/grundlagen-des-projektportfoliomanagements/3474">Den kompletten Beitrag, der ab Ende September zur Verf&uuml;gung steht, k&ouml;nnen Sie als pdf-Dokument hier bestellen.<br />
	</a></p>
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		<title>Strategisches und operatives Projektportfoliomanagement &#8211; Teil I</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier k&#246;nnen Sie den gesamten Beitrag &#34;Strategisches und operatives Projektportfoliomanagement&#34; bestellen.



Virtuelle Unternehmenswelten mit moderner Simulationssoftware
Angesichts sich immer h&#228;ufiger und schneller &#228;ndernder Rahmenbedingungen nimmt Projektarbeit in Unternehmen eine zunehmend gro&#223;e Rolle ein. F&#252;r Manager wird es immer schwieriger, die Masse der Projekte zu &#252;berblicken. In Projektportfolien werden Projektideen und laufende Projekte zusammengefasst und bewertet. Letztlich geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/grundlagen-des-projektportfoliomanagements/3474">Hier k&ouml;nnen Sie den gesamten Beitrag &quot;Strategisches und operatives Projektportfoliomanagement&quot; bestellen.</a></p>
<h2><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="141" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/01/Erde-Digital-220x141.jpg" width="220" />
</div>
Virtuelle Unternehmenswelten mit moderner Simulationssoftware</h2>
<p>Angesichts sich immer h&auml;ufiger und schneller &auml;ndernder Rahmenbedingungen nimmt Projektarbeit in Unternehmen eine zunehmend gro&szlig;e Rolle ein. F&uuml;r Manager wird es immer schwieriger, die Masse der Projekte zu &uuml;berblicken. In Projektportfolien werden Projektideen und laufende Projekte zusammengefasst und bewertet. Letztlich geht es dabei um die Entscheidung, welche Projekte durchgef&uuml;hrt werden sollen und welche besser nicht.</p>
<p>	Eine Software, die den Entscheidungsprozess des Portfoliomanagers unterst&uuml;tzen soll, muss die wachsende und fluktuierende Datenmenge, die den Projekten und Projektideen zugrunde liegt, erfassen und bew&auml;ltigen. In der Simulations-Software m&uuml;ssen die Daten intelligent aufbereitet werden, dass dem Manager eine fundierte und realistische Grundlage f&uuml;r seine Entscheidung zur Verf&uuml;gung steht.</p>
<p>	Der Beitrag pr&auml;sentiert die Grundlagen eines agilen und strategischen Portfoliomanagements und zeigt die M&ouml;glichkeiten sowie die Grenzen einer modernen Portfoliomanagement-Software auf. Er gibt an zahlreichen Stellen Ausblicke auf k&uuml;nftige Modelle der computergest&uuml;tzten Unternehmenssimulation, die heute vielleicht noch sehr fern anmuten, aber bereits in absehbarer Zeit Standard sein werden.</p>
<h3>Portfoliomanagement in Unternehmen:Bestandteile eines vollst&auml;ndigen Portfoliosystems</h3>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="114" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/07/Projektmanagement_Diskussion_bearbeitet-219x114.jpg" width="219" />
</div>
<em>Prozesse: Von der Idee &uuml;ber das Projekt bis zum Archiv</em><br />
	Projekte bestimmen in vielen Unternehmen die t&auml;gliche Arbeit und auch im Alltag setzt sich der Begriff &bdquo;Projekt&ldquo; immer mehr durch. Ob zu Recht oder zu Unrecht soll, das soll hier nicht diskutiert werden. Aber &uuml;berall wird von &bdquo;Projekten&ldquo; geredet: In der Politik, im Sport und in der Werbung. Im Folgenden wird der Begriff im wirtschaftlichen Kontext benutzt. Ein Projekt wird hier als erfolgreich umgesetzt angesehen, wenn innerhalb eines geplanten Zeitrahmens mit dem vereinbarten Budget ein definiertes Ziel erreicht wurde. </p>
<p>	Ist ein Projekt erfolgreich verlaufen, wurde folglich der erstellte Plan eingehalten. Ob das Projekt aber f&uuml;r das Unternehmen n&uuml;tzlich und sinnvoll war, das ist nicht im Projektplan hinterlegt und wird dort auch nicht beurteilt. Doch genau darauf kommt es f&uuml;r ein Unternehmen an: Es geht nicht darum, irgendein Projekt erfolgreich abzuschlie&szlig;en, sondern es ist von zentraler Bedeutung, die richtigen Projekte durchzuf&uuml;hren und umzusetzen. </p>
<p>	So entsteht ein recht einfacher Prozess, der zeitlich ausgerichtet ist: Zun&auml;chst entsteht ein Projekt in Form einer Idee, einer Kundenanfrage oder einer gesetzlichen &Auml;nderung. All diese Projekte, oder besser gesagt Projektideen, werden zun&auml;chst in einem Portfolio gesammelt. Dort werden sie auf ihre Realisierbarkeit und ihren unternehmerischen Nutzen hin gepr&uuml;ft. Die sinnvollen Projekte werden gestartet, die weniger sinnvollen verworfen oder zur&uuml;ckgestellt. Die Auswahl der richtigen Projekte ist ein permanenter Prozess. Jedes neue Projekt und jede neue Anfrage landet zun&auml;chst im Portfolio und wird dort nach Machbarkeit und Wert f&uuml;r das Unternehmen &uuml;berpr&uuml;ft.</p>
<p>	<a href="/unternehmen/newsletter" target="_blank"><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="216" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/03/Newsletter_bearbeitet-220x216.jpg" width="220" />
</div>
</a>Kommt der Portfoliomanager zu dem Entschluss, dass ein Projekt umgesetzt werden soll, gibt er es frei. Die Realisierung erfolgt dann gem&auml;&szlig; bew&auml;hrter Projektmanagement-Methoden unterst&uuml;tzt durch entsprechende Werkzeuge. Die genaue Umsetzung wird hier nicht thematisiert. Es kommt nicht selten vor, dass die Entscheidungen, welche Projekte des Portfolios in die Tat umgesetzt werden, nicht zeitnah sondern zyklisch getroffen werden, bspw. monats- oder quartalsweise. Dadurch verliert das Unternehmen Zeit und Geld, denn die Projekte, die umgesetzt werden sollen, haben einen gewissen potenziellen Nutzen und Wert, der erst mit der Realisierung des Projekts eintritt. Jeden Tag, an dem das Projekt noch nicht umgesetzt ist, geht dem Unternehmen der positive Effekt des Projekts verloren. </p>
<p>	Wurde ein Projekt erfolgreich abgeschlossen, sollte es nicht gel&ouml;scht, sondern archiviert werden. Neben einer gewissen Aufbewahrungspflicht bietet es sich h&auml;ufig an, die Projektdaten als Grundlage f&uuml;r &auml;hnliche Vorhaben zu verwenden. Leider herrscht die Sichtweise &bdquo;aus den Augen aus dem Sinn&ldquo; vor, so dass sich Unternehmen die M&ouml;glichkeit nehmen, aus Fehlern und aus erfolgreichen Projekten zu lernen.</p>
<p>	<em>Zwischenres&uuml;mee:</em><br />
	In einer Organisation laufen Ideen in einem Portfolio zusammen. Dort werden sie auf ihre Realisierbarkeit und ihren Nutzen gepr&uuml;ft. Die Pr&uuml;fung sollte zeitnah erfolgen, denn je fr&uuml;her ein neues Projekt startet, desto eher kann der beabsichtigte positive Effekt eintreten. Jahresplanungen, in denen zu einem bestimmten Zeitpunkt das gesamte Projektportfolio f&uuml;r das kommende Jahr vorgestellt und durch das Management entschieden wird, sind Relikte aus der Vergangenheit und sollten in modernen Organisationen nicht mehr vor kommen.</p>
<h3>Multiprojektstrukturen</h3>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="135" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/04/Prozesse_bearbeitet-219x135.jpg" width="219" />
</div>
In einem Unternehmen laufen normalerweise immer mehrere Projekte zeitgleich, parallel dazu werden neue Projekte geplant und die Umsetzung weiterer Vorhaben beschlossen. Laufende Projekte binden Ressourcen und sind dar&uuml;ber hinaus auch h&auml;ufig Vorg&auml;nger neuer Projekte. Daher ist ein Portfolio nur funktionsf&auml;hig und vollst&auml;ndig, wenn nicht nur die zuk&uuml;nftigen, sondern auch die laufenden Projekte ber&uuml;cksichtigt werden. Die Informationsqualit&auml;t der laufenden Projekte bestimmt ma&szlig;geblich das Ergebnis der Portfoliosimulation k&uuml;nftiger Projekte. Daher m&uuml;ssen die Informationen m&ouml;glichst aktuell und vollst&auml;ndig sein. </p>
<p>	Idealerweise ist ein Projektleiter f&uuml;r genau ein Projekt zust&auml;ndig, in der Praxis jedoch steht er mehreren Projekten vor. In alten Linienorganisationen werden die Projekte durch die Projektleiter nur verwaltet, die Entscheidungen selbst trifft der Abteilungsleiter. Dies verl&auml;ngert die Prozesse und die Wahrscheinlichkeit, dass Fehlentscheidungen getroffen werden, steigt drastisch. Zu ber&uuml;cksichtigen ist auch, dass Projektarbeit eine Projektkultur in den Unternehmen voraussetzt. Hier haben viele Abteilungsleiter deutliche Defizite. Laufen &uuml;brigens mehr als 90% der Projekte &bdquo;wie geplant&ldquo;, sind entweder geniale Projektmanager am Werk sind oder die Daten schlichtweg falsch.</p>
<h3>Multiressourcenstrukturen</h3>
<p>Neben den finanziellen Mitteln pr&auml;gen vor allem die verf&uuml;gbaren Ressourcen &#8211; also die Mitarbeiter &#8211; die Realisierbarkeit der Projekte eines Unternehmens. F&uuml;r eine moderne Portfoliomanagement-Software ist die Tatsache, dass die Projektmitarbeiter &uuml;blicherweise in mehreren Projekten zugleich eingesetzt werden, eine echte Herausforderung. Neben ihrer Projektarbeit sind die Mitarbeiter auch mit dem routinem&auml;&szlig;igen Tagesgesch&auml;ft und nicht planbaren Ad-hoc-T&auml;tigkeiten ausgelastet. Dies gestaltet sowohl die Projektplanung als auch die Projektverfolgung komplex. In diesem Kontext ist es entscheidend f&uuml;r die Analyse des Portfolios, die Verf&uuml;gbarkeit der vorhandenen Mitarbeiter f&uuml;r den betrachteten Zeitraum mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhersehen zu k&ouml;nnen. Ist diese Wahrscheinlichkeit kleiner 50%, ist die erfolgreiche Realisierung der Portfolien eine reine Gl&uuml;ckssache. </p>
<p>	Moderne Projektmanagementsysteme sind in der Lage, solche umfassende Sachverhalte zu erfassen. Manche Programme verf&uuml;gen sogar &uuml;ber moderne Kapazit&auml;tsberechnungsmodelle wie &bdquo;Watermodel&reg;&ldquo; oder &bdquo;Critical Chain&ldquo;, die den wirklichen Sachverhalt schon sehr gut darstellen und simulieren k&ouml;nnen. Diese Programme k&ouml;nnen dem Portfoliomanager in der Kapazit&auml;tsplanung eine wertvolle Hilfe sein.</p>
<h3>Nicht projektbezogene Arbeiten</h3>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="101" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/07/Planung_Plan_Durcheinander_bearbeitet-220x101.jpg" width="220" />
</div>
Mitarbeiter arbeiten sehr selten ausschlie&szlig;lich an Projekten, sie haben immer eine gewisse Grundlast und ein teilweise sehr umfangreiches routinem&auml;&szlig;iges Tagesgesch&auml;ft. Teilweise liegt dieser Anteil an nicht projektbezogener Arbeit bei 50% und mehr, d.h. dass nur die restliche Kapazit&auml;t f&uuml;r Projektarbeit zur Verf&uuml;gung steht. Dieser Umstand wiederum ist f&uuml;r die Simulation von Projektportfolien besonders problematisch. Manch Mitarbeiter ist &uuml;ber mehrere Tage hinweg nur mit dem Tagesgesch&auml;ft oder mit Ad-hoc-Aufgaben besch&auml;ftigt, was schwer berechenbar ist. </p>
<p>	Moderne Computersimulationen verf&uuml;gen &uuml;ber eine Reihe interessanter mathematischer Modelle, um das wahrscheinlichste Verhalten der Mitarbeiter unter solchen Last-Konstellationen vorherzusehen. Manche Firmen verwenden hier (zu) einfache Modelle: Pro Tag wird einfach eine gewisse Stundenzahl bei der verf&uuml;gbaren Kapazit&auml;t abgezogen. Dies f&uuml;hrt zu erheblichen Abweichungen, die zwar im Einzelfall gering sind, in der Summe aber die Simulation v&ouml;llig falsch werden lassen.</p>
<h3>Projekt-Programme</h3>
<p>Projekte, die zu einem &uuml;bergeordneten Gesamtvorhaben geh&ouml;ren, werden als Programme zusammengefasst. Programme stellen somit eine Zwischenstufe von Projekten zu Portfolien dar. Zwei wesentliche Unterschiede gibt es zwischen Programmen und Portfolien: Die Projekte in einem Programm sind h&auml;ufig miteinander verkn&uuml;pft und ein Programm hat in der Regel ein Enddatum. Projekte in Portfolien hingegen stehen normalerweise nicht in einem Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnis zueinander, au&szlig;erdem ist ein Portfolio ein permanenter, sich weiterentwickelnder Arbeitsvorrat.</p>
<p>	Computerprogramme f&uuml;r das Portfoliomanagement verzichten h&auml;ufig auf das Feature &bdquo;Programme&ldquo;, da diese in so genannten Multiprojekten mit Unterprojekten zusammengefasst werden k&ouml;nnen. Insofern sind Multiprojekte mit Unterprojekten mit Projekt-Programmen inhaltlich identisch, es handelt sich lediglich um verschiedene Begrifflichkeiten.</p>
<h3>Projekte in Portfolien</h3>
<p>Projekte werden in einem Portfolio in der Regel nur einfach abgebildet. In dem Eintrag sind die wesentlichen &bdquo;Kopfdaten&ldquo; der Projekte wie Name, Projektbeginn und -Ende sowie die Kosten hinterlegt. Dar&uuml;ber hinaus werden hier die grundlegenden allgemeinen Kapazit&auml;tsanforderungen ebenso eingetragen wie der Nutzen (monet&auml;r oder nach anderen Verfahren). Das Risiko wird teilweise manuell eingetragen, teilweise von dem Computerprogramm berechnet. Gerade im Bereich der Kapazit&auml;tsrisiken kann nur eine leistungsstarke Software die Datenmenge ad&auml;quat verarbeiten, die notwendig ist, um die Wahrscheinlichkeit einer &Uuml;berlastung zu berechnen. Die Visualisierung der Analyse der Projekte in einem Portfolio erfolgt &uuml;blicherweise in Quadranten oder Bubble-Charts. Auf der x-Achse des Diagramms wird das Risiko, auf der y-Achse der Nutzen abgebildet. Der Durchmesser der Kreise oder Kugeln spiegelt den geplanten Aufwand oder die Kosten wider. Viele Werkzeuge zum Projektportfoliomanagement bilden nur die neuen, noch nicht begonnenen Projekte ab. Nur wenige Systeme ber&uuml;cksichtigen in ihrer Simulation des Projektportfolios auch die laufenden Projekte und stellen sie simultan in einer Grafik dar.</p>
<p><em>Zwischenres&uuml;mee:<br />
	</em>Die Analyse eines Projektportfolios muss seiner komplexen Struktur gerecht werden. Einerseits m&uuml;ssen Projektarbeit, Grundlasten und Ad-hoc-T&auml;tigkeiten der Mitarbeiter beachtet werden. Andererseits muss die Analyse auch die Tatsache ber&uuml;cksichtigen, dass Projektmitarbeiter (Ressourcen) in mehreren Projekten gleichzeitig eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund ist es ein Muss, dass die Analyse des Portfolios alle laufenden und die geplanten Vorhaben ber&uuml;cksichtigt und dabei auf die aktuellsten Daten &#8211; speziell der aktuelle Ressourcen- und Finanzmittelverbrauch &#8211; zugreift. Wenn die eingesetzte Portfoliomanagement-Software diese Basisdaten nicht ber&uuml;cksichtigen kann, dann ist das gesamte Portfolio sinnlos.</p>
<p><a href="/grundlagen-des-projektportfoliomanagements/3474">Hier k&ouml;nnen Sie den gesamten Beitrag &quot;Strategisches und operatives Projektportfoliomanagement&quot; bestellen.</a></p>
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		<title>Projektmanagement-Interview mit Dr. Christian Eisenschink</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
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Dr. Christian Eisenschink (www.dr-eisenschink.de) ist seit &#252;ber 15 Jahren als freiberuflicher Unternehmensberater, Managementtrainer, Lehrbeauftragter an &#246;ffentlichen und privaten Fachhochschulen sowie als Dozent f&#252;r IHK-Abschl&#252;sse t&#228;tig. Dar&#252;ber hinaus leitet er seit 2002 die Regionalgruppe Regensburg der GPM Deutsche Gesellschaft f&#252;r Projektmanagement e.V., ist zertifizierter Lach-Yoga-Trainer, auditierter Berater der KfW-Bank und Autor von Fachbeitr&#228;gen zu &#246;konomischen Themen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-eisenschink.de" target="_blank"><div class="container_image image_left">
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</div>
</a>Dr. Christian Eisenschink (<a href="http://www.dr-eisenschink.de">www.dr-eisenschink.de</a>) ist seit &uuml;ber 15 Jahren als freiberuflicher Unternehmensberater, Managementtrainer, Lehrbeauftragter an &ouml;ffentlichen und privaten Fachhochschulen sowie als Dozent f&uuml;r IHK-Abschl&uuml;sse t&auml;tig. Dar&uuml;ber hinaus leitet er seit 2002 die Regionalgruppe Regensburg der GPM Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Projektmanagement e.V., ist zertifizierter Lach-Yoga-Trainer, auditierter Berater der KfW-Bank und Autor von Fachbeitr&auml;gen zu &ouml;konomischen Themen. Zu seinen Kernkompetenzen z&auml;hlen u. a. Projekt-, Qualit&auml;ts- und Prozessmanagement, quantitative und qualitative Analysen, Organisationsuntersuchungen, F&uuml;hrung, Unternehmensethik sowie Teamentwicklung, Kreativit&auml;tstraining und Optimierung der Unternehmenskultur durch Lachen.</p>
<p>	<em><strong>Can Do:</strong> Herr Dr. Eisenschink, was sind aus Ihrer Sicht die wesentlichen Gr&uuml;nde f&uuml;r das Gelingen bzw. Scheitern von Projekten?</em><br />
	<strong>Dr. Christian Eisenschink:</strong> Ein ganz wesentlicher Grund, ob ein Projekt gelingt oder scheitert, ist die Unternehmenskultur bzw. die Projektkultur, also das Zusammenspiel der Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens. Die einzelnen Teammitglieder m&uuml;ssen miteinander harmonieren. Tun sie das nicht, was sich beispielsweise in einer mangelhaften Kommunikation widerspiegelt, kann dies ein Projekt scheitern lassen. Weitere Faktoren &#8211; &bdquo;harte Faktoren&ldquo; -, die h&auml;ufig ein Projekt gef&auml;hrden, sind ein mangelhaftes Risikomanagement oder die ungen&uuml;gende Einbindung der Stakeholder.</p>
<p><em><strong>Can Do:</strong> Was macht einen guten Projektmanager aus? &Uuml;ber welche Eigenschaften sollte er verf&uuml;gen?</em><br />
	<strong>Dr. Christian Eisenschink</strong>: Ein Projekt ist ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches, neuartiges und komplexes Vorhaben. Auf Projektmanager kommt also eine nicht allt&auml;gliche Aufgabe zu, die normalerweise einige &Uuml;berraschungen mit sich bringt. Daher muss der Projektmanager &uuml;ber eine gewisse &bdquo;Chaosbereitschaft&ldquo; verf&uuml;gen, er muss sich im Klaren dar&uuml;ber sein, dass sein Projekt von der urspr&uuml;nglichen Planung abweichen wird. Er muss also auf &Uuml;berraschungen gefasst sein. Dann helfen ihm einerseits seine Risikofreudigkeit und andererseits sein Humor, also die F&auml;higkeit, manche Dinge einfach gelassen zu sehen und sie nicht zu schwer zu nehmen.<br />
	In den seltensten F&auml;llen verlaufen Projekte exakt so, wie sie geplant wurden: Im Projekt-Team kann es zu Konflikten kommen, Ressourcen, also Mitarbeiter, werden krank und fallen aus, Lieferanten k&ouml;nnen die vereinbarten Lieferzeiten nicht einhalten &ndash; Projekte sind wie kleine Kinder. Sie lassen sich nun mal nicht &bdquo;linearisieren&ldquo;. Um nicht bereits nach dem zweiten verschobenen Meilenstein einen Herzinfarkt zu bekommen, muss ein Projektmanager dem Unvorhersehbaren mit Humor und Gelassenheit begegnen. Positiv betrachtet bietet Projektarbeit ein st&auml;ndig neues Umfeld mit neuen Inhalten und so permanent die Chance zur Ver&auml;nderung und Weiterentwicklung.</p>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="103" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/09/Projektmanagement_Taschenrechner_bearbeitet-219x103.jpg" width="219" />
</div>
<em><strong>Can Do:</strong> Das ist einleuchtend, aber wie kann man sich diese Soft-Skills aneignen? Sind Soft-Skills &uuml;berhaupt erlernbar?</em><br />
	<strong>Dr. Christian Eisenschink:</strong> Letztlich hilft hier nur &bdquo;learning by doing&ldquo;. Der Projektmanager muss sich zun&auml;chst bewusst machen, dass sein Projekt nicht 100%ig nach Plan ablaufen wird. Wenn dann die &Uuml;berraschung kommt, sollte er seine Gelassenheit abrufen k&ouml;nnen. Das ist vergleichbar mit einem Marathon-L&auml;ufer, der aus Erfahrung und von seinem Training wei&szlig;, dass er etwa bei Kilometer 30 eine Schw&auml;chephase haben wird: Er wei&szlig;, dass diese Phase kommt und muss dann nicht beunruhigt sein. Vielmehr kann er sich darauf vorbereiten und vorher bspw. einen Powerriegel essen, um dann gewappnet zu sein. Der Projektmanager muss sein Handwerk verstehen und bei dem Eintritt des Unvorhersehbaren auf die verschiedenen Instrumentarien, die ihm zur Verf&uuml;gung stehen, zur&uuml;ckgreifen. Durch Erfahrung und die H&auml;ufigkeit der F&auml;lle, bei denen man improvisieren musste, wird man gelassener und kann entsprechend &uuml;berlegter agieren.<br />
	<em><br />
	<strong>Can Do:</strong> Welchen Stellenwert haben dann entsprechend die weichen Teilbereiche des Projektmanagements?</em><br />
	<strong>Dr. Christian Eisenschink:</strong> Grunds&auml;tzlich glaube ich, dass die so genannten weichen Faktoren 80% des Projekterfolgs ausmachen. Das liegt in der sehr hohen Komplexit&auml;t der Projekte begr&uuml;ndet. Um dieser Komplexit&auml;t Herr zu werden, fehlt ein passendes analytisches Instrument. Entsprechend muss diese Kluft &uuml;ber die weichen Faktoren geschlossen werden. Das hei&szlig;t umgekehrt: G&auml;be es ein solches analytisches Instrument, w&uuml;rde der Stellenwert der weichen Faktoren abnehmen. Intuition ist h&auml;ufig ein Substitut f&uuml;r mangelnde Methoden und Instrumente.<br />
	Ein Grundproblem dabei ist, dass die wissenschaftliche Theorie das lineare Denken sowie einen linearen Verlauf als &bdquo;das Normale&ldquo; annimmt. Dies ist aber nicht der Fall, sondern das Gegenteilige: Das Anormale und das Chaotische treten viel, viel h&auml;ufiger auf &ndash; sie sind der Regelfall, das Lineare ist die Ausnahme.</p>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="301" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/06/Projektmanagement_Planungstafel-220x301.jpg" width="220" />
</div>
<em><strong>Can Do:</strong> Sie sind seit 9 Jahren Leiter der Regionalgruppe Regensburg der GPM und haben schon viele Trends im Projektmanagement kommen und wieder gehen sehen. In welche Richtung entwickelt sich Projektmanagement Ihrer Meinung nach? </em><br />
	<strong>Dr. Christian Eisenschink:</strong> Die Zahl der Projekte wird weiter zunehmen. Mit der Verbreitung von projektorientiertem Arbeiten wird, so bef&uuml;rchte ich, nach und nach ins Projektmanagement eine Hierarchie eingef&uuml;hrt. Dies ist meiner Ansicht nach bedauerlich, da Projektmanagement urspr&uuml;nglich einen hierarchischen Bruch im Vergleich zur Linienarbeit erm&ouml;glicht hat, der den Projektmitarbeitern Selbstst&auml;ndigkeit, Eigenverantwortung und Freiheit schenkte. Durch das Etablieren von festen Hierarchien im Projektmanagement wird diese Entwicklung konterkariert. Dies lie&szlig;e sich vermeiden, z.B. wenn man Projekte im Sprachgebrauch nicht mehr inflation&auml;r verwenden und so die Zahl der Projekte reduzieren w&uuml;rde. So lie&szlig;en sich die positiven Entwicklungen, die Projektmanagement mit sich bringt, bewahren: Mitarbeiter partizipieren &uuml;ber das Projektmanagement an den Entscheidungen ihres Unternehmens, sie haben relativ gro&szlig;e Freir&auml;ume, in denen sie eigenverantwortlich kreativ und dadurch auch produktiv sein k&ouml;nnen. Projektorientiertes Arbeiten kann den Mitarbeitern wesentlich mehr Freiheit geben &#8211; abh&auml;ngig von ihrem Bildungsgrad bzw. Reifegrad. Dies f&uuml;hrt letztlich zu einer weiteren Liberalisierung der Gesellschaft.</p>
<p><a href="www.dr-eisenschink.de" target="_blank"><div class="container_image image_left">
<img alt="Dr. Eisenschink mit einer Lachmaske" height="293" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/05/Dr.-Eisenschink-Lachmaske_bearbeitet-220x293.jpg" width="220" />
<div class="image_caption">
<span>Dr. Eisenschink mit einer Lachmaske</span>
</div>
</div>
</a><em><strong>Can Do:</strong> Sie sind zertifizierter Lach-Yoga-Trainer und bieten u. a. auch Lach-Yoga-Kurse f&uuml;r Projektmanager an. Weltweit wird in mehr als 5.000 Clubs das Lachen gelehrt &ndash; der Tenor dabei lautet: &bdquo;Wir lachen nicht, weil wir gl&uuml;cklich sind &ndash; wir sind gl&uuml;cklich, weil wir lachen!&ldquo; Machen Sie Projektmanager gl&uuml;cklich? </em><br />
	<strong>Dr. Christian Eisenschink</strong>: Ich m&ouml;chte hier an dem eben ge&auml;u&szlig;erten Begriff der Liberalisierung ankn&uuml;pfen: Lachen ist ein Gut der Liberalisierung, das die Aufkl&auml;rung dem B&uuml;rger gebracht hat. In dem stark kirchlich gepr&auml;gten Wertesystem des Mittelalters galt Lachen noch als etwas Negatives. Das wirtschaftlich erstarkende B&uuml;rgertum sah die Zukunft optimistisch und l&auml;chelte &ndash; ebenso muss der Projektmanager an sein Ziel sowie das Gelingen seines Vorhabens, glauben und diese Zuversicht l&auml;chelnd ausstrahlen. So wirkt er positiv auf sein Team und setzt mit seinem Frohsinn einen wichtigen Impuls. <br />
	Beim Lach-Yoga wird der Lachende zum Impulstr&auml;ger &ndash; es bedarf dazu keines &auml;u&szlig;eren Reizes, eines Witzes beispielsweise. Der Lachende l&ouml;st mit seinem Lachen selbst ein Lachen aus: Dabei werden Botenstoffe ausgesch&uuml;ttet, die die Sauerstoffaufnahme aktivieren, das Gehirn wird zur&uuml;ckgefahren, Probleme und Sorgen treten so etwas in den Hintergrund, es beginnt eine sofortige Selbstmeditation. Dies hat nat&uuml;rlich gerade in der Gruppe, im Projektteam, tolle Folgen: Durch den Blickkontakt schaukeln sich die Lachenden gegenseitig hoch und verpassen sich selbst eine sehr positive Stimmung. So kann der Projektmanager sich und sein Team gl&uuml;cklich machen.</p>
<p><em><strong>Can Do:</strong> Sie pl&auml;dieren augenzwinkernd f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einen Chief Emotion Officer &ndash; was verstehen Sie darunter?</em><br />
	<strong>Dr. Christian Eisenschink:</strong> Ebenso wie die k&ouml;rperliche Fitness der Mitarbeiter von den Unternehmen gef&ouml;rdert wird, so sollte sich auch jemand f&uuml;r das emotionale Klima im Unternehmen verantwortlich f&uuml;hlen. So k&ouml;nnten Intrigen verhindert und schlechte Stimmungen aufgel&ouml;st werden. Die Person, die das Amt des Chief Emotion Officer innehat, sollte die weichen, die emotionalen Faktoren aktiv gestalten. Er w&auml;re in etwa vergleichbar mit dem Hofnarr am K&ouml;nigshof, der f&uuml;r eine gute Stimmung sorgt und damit eine kulturelle Ver&auml;nderung einleiten konnte.</p>
<p><em><strong>Can Do:</strong> Mit Lachen kann auch die Unternehmens-, Projekt- und Teamkultur verbessert, die Kreativit&auml;t gesteigert sowie der Umgang mit den Kunden optimiert werden. Wie sieht das konkret aus?</em><br />
	<a href="http://www.dr-eisenschink.de" target="_blank"><div class="container_image image_left">
<img alt="Gemeinsames Lachen schweißt das Projektteam zusammen" height="165" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/05/Dr-Eisenschink_Lachfoto-220x165.jpg" width="220" />
<div class="image_caption">
<span>Gemeinsames Lachen schweißt das Projektteam zusammen</span>
</div>
</div>
</a><strong>Dr. Christian Eisenschink:</strong> Die Teamkultur und die Teamfindung sind im Projektmanagement von zentraler Bedeutung: Wenn am Anfang eines Projekts nun eine Lach-Yoga-Veranstaltung st&uuml;nde, w&uuml;rde sich das Team sehr schnell sehr nah kommen. Denn &uuml;ber gemeinsames Klatschen, gemeinsames Lachen, pantomimischen Lach&uuml;bungen, Gruppen&uuml;bungen, bei denen sich die einzelnen Teammitglieder ber&uuml;hren, erlebt man den ganzen Menschen und nicht nur seine Rolle in dem Projekt. Das ist entscheidend f&uuml;rs Projekt. Man hat so eine aktive harmonische Basis geschaffen, in der man dann auch effizienter miteinander arbeiten kann.<br />
	Auf der Kundenseite ist das auch recht schnell erkl&auml;rt: Wer eine positive Ausstrahlung hat, gut gelaunt und freundlich ist, der ist ein positiver Impuls f&uuml;r sein Gegen&uuml;ber. Wer lacht, der strahlt Gelassenheit aus und gibt einen positiven, sozialen Impuls weiter, der in der Regel dankbar aufgenommen wird. Einem gut gelaunten Verk&auml;ufer kauft man doch gerne etwas ab, da der Kunde die gute Stimmung mit dem Gut verbinden kann.</p>
<p><em>Herr Dr. Eisenschink, wir danken Ihnen f&uuml;r das fr&ouml;hliche und sehr interessante Gespr&auml;ch.<br />
	</em></p>
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		<title>Mangelnde Professionalität beim Einsatz von PM-Software kostet Ressourcen und Geld</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 20:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
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Mehr als ein Drittel der Unternehmen setzt gar keine IT-gest&#252;tzte L&#246;sung ein
&#220;ber 40% der Unternehmen, die eine Planungs-Software einsetzen, arbeiten noch mit Excel




Reibungsverluste und eine mangelhafte Ressourcenverwendung sind die Folgen, wenn Unternehmen auf ungeeignete IT-L&#246;sungen f&#252;r ihr Projektmanagement setzen oder gar keine Software f&#252;r ihre Projektarbeiten einsetzen. Wie eine Befragung der Experton Group bei 150 [...]]]></description>
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<li>Mehr als ein Drittel der Unternehmen setzt gar keine IT-gest&uuml;tzte L&ouml;sung ein</li>
<li>&Uuml;ber 40% der Unternehmen, die eine Planungs-Software einsetzen, arbeiten noch mit Excel</li>
</ul>
<div><a href="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/10/Tastatur-Maus_bearbeiten.jpg"><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="121" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/10/Tastatur-Maus_bearbeiten-219x121.jpg" width="219" />
</div>
</a>Reibungsverluste und eine mangelhafte Ressourcenverwendung sind die Folgen, wenn Unternehmen auf ungeeignete IT-L&ouml;sungen f&uuml;r ihr Projektmanagement setzen oder gar keine Software f&uuml;r ihre Projektarbeiten einsetzen. Wie eine <a href="http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/projektmanagement-organisation-von-projekten-und-einsatz-von-software-die-symbiose-aus-projektmanagement-software-und-kollabo.html" target="_blank">Befragung der Experton Group</a> bei 150 deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern ergab, setzen 37% der Firmen keine Projektmanagement-Software ein. Bei den Unternehmen, die mit einer IT-gest&uuml;tzten L&ouml;sung arbeiten, ist zu 46% Excel oder ein anderes Office-Tool im Einsatz, 7% verwenden eine Eigenentwicklung.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Problematisch dabei sei, dass viele Unternehmen bei der Verwendung von Projektmanagement-L&ouml;sungen keine einheitliche und umfassende Strategie verfolgten, so das Ergebnis der Experton-Group. &bdquo;Hierdurch wird eine Vernetzung von Aufgaben und Ressourcen in abteilungs&uuml;bergreifenden Projekten erschwert oder sogar verhindert. Ressourcen k&ouml;nnen so nur schlecht oder gar nicht koordiniert, und Daten aus einzelnen Systemen nicht konsolidiert abgebildet werden&ldquo;, analysiert das Research- und Beratungsunternehmen aus Ismaning.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Auch Eigenentwicklungen sto&szlig;en schnell an Grenzen, so die Experton-Group. L&ouml;sungen von professionellen Software-Anbietern w&uuml;rden eine geringere Fehlerquote aufweisen, technische Neuerungen schneller einf&uuml;hren, ergonomische Standards besser ber&uuml;cksichtigen und letztlich in Einf&uuml;hrung und Betrieb kosteng&uuml;nstiger sein.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><a href="http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/projektmanagement-organisation-von-projekten-und-einsatz-von-software-die-symbiose-aus-projektmanagement-software-und-kollabo.html" target="_blank"><strong>Experton-Studie:</strong> Projektmanagement: Organisation von Projekten und Einsatz von Software &#8211; die Symbiose aus Projektmanagement-Software und Kollaborationsl&ouml;sungen f&uuml;hrt zum Projekterfolg</a></div>
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		<title>Rückblick: Podiumsdiskussion beim PMO Symposium Hamburg</title>
		<link>http://de.candoprojects.de/ruckblick-podiumsdiskussion-beim-pmo-symposium-hamburg/2744</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 14:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im September 2010 fand in Hamburg das PMO Symposium statt. Passend zu der Veranstaltung wurde im Rahmen einer Buchvernissage das „Handbuch Project Management Office“ vorgestellt. In der Podiumsdiskussion zur Buchveröffentlichung nahmen die drei Herausgeber des PMO-Handbuchs, Bop Sandrino-Arndt, Rüdiger L. Thomas und Lutz Becker, teil sowie Reinhardt Wagner, stellvertretender Vorsitzender der GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.) und Can Do-Geschäftsführer Thomas Schlereth. In ihrer Debatte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/02/Konferenz_Symbol_bearbeitet.jpg"><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="106" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/02/Konferenz_Symbol_bearbeitet-219x116.jpg" width="200" />
</div>
</a>Im September 2010 fand in Hamburg das <a href="http://www.pmo-symposium.de/" target="_blank">PMO Symposium</a> statt. Passend zu der Veranstaltung wurde im Rahmen einer Buchvernissage das &bdquo;Handbuch Project Management Office&ldquo; vorgestellt. In seiner Begr&uuml;&szlig;ungsrede zur Buchvernissage verdeutlicht Bop Sandrino-Arndt, Mitherausgeber des Handbuchs, dass es ganz unterschiedliche Erwartungshaltungen an PMO gibt. Aus Sicht der Herausgeber sei die Hauptaufgabe eines PMO, durch eine projektorientierte Arbeitsweise ein Unternehmen bzw. eine Organisation effektiver und effizienter zu gestalten. Ein Ziel von PMO sei demnach die dauerhafte Institutionalisierung von Projektmanagement in Unternehmen, indem sie strategische, operative und organisatorische Elemente miteinander verbinden.</p>
<p>In der darauf folgenden Podiumsdiskussion nahmen die drei Herausgeber des PMO-Handbuchs, Bop Sandrino-Arndt, R&uuml;diger L. Thomas und Lutz Becker, teil sowie Reinhard Wagner, stellvertretender Vorsitzender der <a href="http://www.gpm-ipma.de/" target="_blank">GPM</a> (Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Projektmanagement e.V.) und Can Do-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thomas Schlereth. In ihrer Debatte diskutierten sie beispielsweise dar&uuml;ber, ob es sich bei Project Management Offices nur um einen reinen Modetrend oder eine dauerhafte Einrichtung handelt . Des Weiteren tauschten sich die Experten dar&uuml;ber aus, wie ein Unternehmen, das vermehrt projektorientiert wirtschaftet, sich bzgl. seiner Organisation aufstellen muss und welchen Beitrag dabei PMOs leisten k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich spekulierten die Teilnehmer der Podiumsdiskussion, wie ein Unternehmen in 10 bis 15 Jahren organisiert sein k&ouml;nnte.<br />
	&nbsp;</p>
<p><object height="390" width="640"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/4FbGSljZ20w?fs=1&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="390" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/4FbGSljZ20w?fs=1&amp;hl=en_US&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="640"></embed></object></p>
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		<title>„Pures Gift für Projektarbeit“</title>
		<link>http://de.candoprojects.de/projektmanagement-newsletter-februar-2011/2729</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 16:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Willkommen zur Februar-Ausgabe unseres Projektmanagement-Newsletters

&#34;Pures Gift f&#252;r Projektarbeit&#34;: Fachbuchautor Dr. Roland Ottmann warnt davor, unter Druck reflexhaft auf alteingeschliffene Verhaltensmuster zur&#252;ckzugreifen
Projektmanagement an der Hochschule: Studenten der Karlshochschule schlie&#223;en erste Phase ihrer Unternehmensprojekte ab
Veranstaltungen 2011: Can Do vor Ort
Ausblick: Das bringt der M&#228;rz




Gastbeitrag von Projektmanagement-Experte Dr. Roland Ottmann: &#8222;Einkehr&#8220; nach dem Gipfelsturm &#8211; Projektmanager vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Willkommen zur Februar-Ausgabe unseres Projektmanagement-Newsletters</h2>
<ul>
<li>&quot;Pures Gift f&uuml;r Projektarbeit&quot;: Fachbuchautor Dr. Roland Ottmann warnt davor, unter Druck reflexhaft auf alteingeschliffene Verhaltensmuster zur&uuml;ckzugreifen</li>
<li>Projektmanagement an der Hochschule: Studenten der Karlshochschule schlie&szlig;en erste Phase ihrer Unternehmensprojekte ab</li>
<li>Veranstaltungen 2011: Can Do vor Ort</li>
<li>Ausblick: Das bringt der M&auml;rz</li>
</ul>
<p><strong><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="266" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/06/Roland_Ottmann_Schaufuß-Film-Produktion_Aarti-Sörensen-220x293.jpg" width="200" />
</div>
Gastbeitrag von Projektmanagement-Experte Dr. Roland Ottmann: </strong>&bdquo;Einkehr&ldquo; nach dem Gipfelsturm &#8211; Projektmanager vor der &bdquo;Ikarus-Falle&ldquo; <br />
	Der Fachbuchautor Dr. Roland Ottmann verdeutlicht in seinem Gastbeitrag f&uuml;r Can Do, dass auch erfolgreiche Projektmanager nicht vor einem abrupten pers&ouml;nlichen und beruflichen Absturz gefeit sind. Das Ph&auml;nomen &bdquo;Burn-out&ldquo; ist vielen Managern inzwischen ein Begriff. Aber &bdquo;immer neue, schwierigere Projekte stemmen und von Triumph zu Triumph steigen&ldquo; &ndash; darin liege eine ernstzunehmende Gefahr, betont Ottmann. In dem Artikel zeigt er zugleich Strategien auf, wie Projektmanager diesem &bdquo;Sturz des Ikarus&ldquo; entgegenwirken k&ouml;nnen.</p>
<p>Hier geht&rsquo;s zum Artikel <a href="/gastbeitrag-projektmanager-vor-der-ikarus-falle/2693">&bdquo;Einkehr&ldquo; nach dem Gipfelsturm: Projektmanager vor der &bdquo;Ikarus-Falle&ldquo;</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>	<u>Projektmanagement-Interviews haben wir gef&uuml;hrt mit:</u><br />
	- <a href="/projektmanagement-interview-mit-gunter-konig-ehemaliger-cio-der-salzgitter-gruppe/2510">G&uuml;nter K&ouml;nig</a>, Ex-CIO der Salzgitter-Gruppe<br />
	- <a href="/projektmanagement-interview-mit-bop-sandrino-arndt/2437">Bop Sandrino-Arndt</a>, Initiator der europ&auml;ischen PMO-Maturity-Studie<br />
	- <a href="/projektmanagement-interview-mit-prof-dr-ayelt-komus/2261">Prof. Dr. Ayelt Komus</a>, Fachhochschule Koblenz<br />
	- <a href="/projektmanagement-interview-can-do-im-gesprach-mit-dr-roland-ottmann/2184">Dr. Roland Ottmann</a>, Fachautor und Projektmanagement-Experte<br />
	- <a href="/projektmanagement-interview-can-do-im-gesprach-mit-prof-dr-lutz-becker/1635">Prof. Dr. Lutz Becker</a>, Karlshochschule Karlsruhe</p>
<p>	<strong><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="63" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/12/Karlshochschule_logo-220x63.jpg" width="220" />
</div>
Can Do unterst&uuml;tzt Karlshochschule im Bereich Projektmanagement</strong><br />
	Die Studenten der Karlshochschule haben zum Ende des Wintersemesters die Ergebnisse ihrer Unternehmensprojekte pr&auml;sentiert. In diesem Praxisteil sollen die Hochsch&uuml;ler Erfahrungen in der Planung und Durchf&uuml;hrung von Projekten sammeln. Dabei k&ouml;nnen sie auf unsere Projektmanagement-Software zur&uuml;ckgreifen, die wir ihnen nat&uuml;rlich kostenlos bereitstellen.<br />
	Welche Projekte die Studenten bisher umgesetzt haben, erfahren Sie im Artikel &bdquo;Studenten der Karlshochschule pr&auml;sentieren ihre Projekte&quot;.</p>
<p>	Beachten Sie die Projektmanagement-Seminare unseres Partners <a href="http://www.ottmann.de" target="_blank">Ottmann &amp; Partner GmbH</a>.<br />
	Erstmals findet ein offener Lehrgang zum &quot;cert. Projektmanagement-Fachmann&quot; von Ottmann &amp; Partner in den R&auml;umlichkeiten von Can Do statt. Mehr Informationen dazu finden Sie <a href="/projektmanagement-schulungen-von-ottmann-partner-in-den-raumlichkeiten-von-can-do/2467">hier</a>.</p>
<p>	<strong>Veranstaltungen &#8211; Can Do lebt Projektmanagement</strong><br />
	Auch im Jahr 2011 werden wir an zahlreichen Projektmanagement-Veranstaltungen teilnehmen und unsere Portfolio- und Projektmanagement-Software vor Ort pr&auml;sentieren. Beispielsweise sind wir bei dem Expertentreff &quot;PM-Tools und -L&ouml;sungen&quot; (11.-12. Mai in W&uuml;rzburg) und dem Trendforum &quot;Multi-Projektmanagement 2011&quot; (18.-19. Mai in M&uuml;nchen) vertreten.<br />
	Gerne treffen wir Sie bei einem der Events &#8211; vereinbaren Sie einen <a href="mailto:CanDo@candoprojects.com">pers&ouml;nlichen Termin</a> mit uns, wir freuen uns auf Sie! Hier geht&#39;s zur <a href="/unternehmen/veranstaltungen">Veranstaltungs-&Uuml;bersicht</a>.</p>
<p>	<strong>Ausblick</strong><br />
	In der M&auml;rz-Ausgabe unseres Projektmanagement-Newsletters werden wir die ersten neuen Features unserer Projektmanagement-Software Can Do Project Intelligence Version 4.1 pr&auml;sentieren.<br />
	In unserem Newsletter stellen wir Ihnen kontinuierlich spannende Projektmanagement-Themen vor und berichten Ihnen von allen Neuigkeiten rund um Can Do und um unserer Software.</p>
<p>	<strong>Ihr Team von Can Do</strong></p>
<p>	Folgen Sie uns auf <a href="http://twitter.com/CanDoGmbH" target="_blank">Twitter</a></p>
<p>Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, dann&nbsp;senden Sie uns bitte&nbsp;eine E-Mail mit dem Betreff &quot;Abbestellen&ldquo; an <a href="mailto:CanDo@candoprojects.com">CanDo@candoprojects.com</a></p>
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		<title>„Einkehr“ nach dem Gipfelsturm: Projektmanager vor der „Ikarus-Falle“</title>
		<link>http://de.candoprojects.de/%e2%80%9eeinkehr%e2%80%9c-nach-dem-gipfelsturm-projektmanager-vor-der-%e2%80%9eikarus-falle%e2%80%9c/2698</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 10:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[


Gastbeitrag von Dr. Roland Ottmann


Der Fachbuchautor und Projektmanagement-Experte Dr. Roland Ottmann verdeutlicht in einem Gastbeitrag auf der Website des L&#246;sungsanbieters Can Do, dass auch erfolgreiche Projektmanager nicht vor einem abrupten pers&#246;nlichen und beruflichen Absturz gefeit sind. Gleichzeitig zeigt er Strategien auf, wie Projektmanager diesem &#8222;Sturz des Ikarus&#8220; entgegenwirken k&#246;nnen.
Intensive Projektarbeit ist gekennzeichnet durch ein hohes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/02/Tastatur_Block_Schreiben_bearbeitet.jpg"><div class="container_image image_left">
<img alt="Gastbeitrag von Dr. Roland Ottmann" height="108" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/02/Tastatur_Block_Schreiben_bearbeitet-220x108.jpg" width="220" />
<div class="image_caption">
<span>Gastbeitrag von Dr. Roland Ottmann</span>
</div>
</div>
</a>Der Fachbuchautor und Projektmanagement-Experte Dr. Roland Ottmann verdeutlicht in einem Gastbeitrag auf der Website des L&ouml;sungsanbieters Can Do, dass auch erfolgreiche Projektmanager nicht vor einem abrupten pers&ouml;nlichen und beruflichen Absturz gefeit sind. Gleichzeitig zeigt er Strategien auf, wie Projektmanager diesem &bdquo;Sturz des Ikarus&ldquo; entgegenwirken k&ouml;nnen.</h2>
<p>Intensive Projektarbeit ist gekennzeichnet durch ein hohes Ma&szlig; an Unsicherheit, Zeitdruck und der Abh&auml;ngigkeit von der Arbeitsqualit&auml;t der Projektmitarbeiter. Wer diesen Belastungen widersteht und keinen &bdquo;Burn-out&ldquo; erleidet, befindet sich nur scheinbar in Sicherheit. &bdquo;Immer neue, schwierigere Projekte stemmen und von Triumph zu Triumph steigen&ldquo; &ndash; darin liege eine ernstzunehmende Gefahr, betont der Fachbuchautor (&bdquo;Der nackte ProjektManager&ldquo;) Dr. Roland Ottmann in seinem Gastbeitrag f&uuml;r Can Do, Hersteller der Projektmanagement-Software Can Do Project Intelligence. Wie bei Ikarus, der mit aus Wachs und Federn gearbeiteten Fl&uuml;geln der Sonne zu nahe kam, kann dem unbedachten H&ouml;henflug ein j&auml;her Absturz folgen. &bdquo;Auch Projektmanagern geht mitunter der Blick daf&uuml;r ab, wann sie ihre maximale Flugh&ouml;he erreicht haben&ldquo;, so der Coach f&uuml;r Projekt- und Programmmanager.</p>
<p>Statt kreative L&ouml;sungen f&uuml;r neue Probleme zu entwickeln, neigen Projektmanager, die unter gro&szlig;em Druck stehen, h&auml;ufig dazu, reflexhaft auf eingeschliffene Verhaltensmuster zur&uuml;ckzugreifen &ndash; &bdquo;pures Gift f&uuml;r Projektarbeit&ldquo;, so Dr. Roland Ottmann. Als Ausweg nennt der Projektmanagement-Experte &bdquo;eine pers&ouml;nliche Strategie des Innehaltens, Auszeit-Nehmens und Reflektierens&ldquo;. Dies h&auml;tten auch erste Unternehmen erkannt und w&uuml;rden ihre Projektmanager f&uuml;r einen gewissen Zeitraum aus der Projektwelt herausholen.</p>
<p><strong><a href="/gastbeitrag-projektmanager-vor-der-ikarus-falle/2693">Gastbeitrag &bdquo;Einkehr nach dem Gipfelsturm: Projektmanager vor der Ikarus-Falle&ldquo; von Dr. Roland Ottmann</a></p>
<p>	</strong><u><a href="http://www.ottmann.de" target="_blank"><div class="container_image image_left">
<img alt="Dr. Roland Ottmann © Schaufuß Film Produktion, Aarti Sörensen" height="293" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/06/Roland_Ottmann_Schaufuß-Film-Produktion_Aarti-Sörensen-220x293.jpg" width="220" />
<div class="image_caption">
<span>Dr. Roland Ottmann © Schaufuß Film Produktion, Aarti Sörensen</span>
</div>
</div>
</a>&Uuml;ber Dr. Roland Ottmann</u><br />
	Roland Ottmann ist Gr&uuml;nder der Ottmann &amp; Partner GmbH Management Consulting (<a href="http://www.ottmann.de" target="_blank">www.ottmann.de</a>) und gilt als ausgewiesener Experte f&uuml;r Projektmanagement. Er studierte Maschinenbau sowie Betriebswirtschaftslehre (MBA) und promovierte zum Dr. Phil. an der Ecole Sup&eacute;rieure de Commerce &#8211; Lille et Paris. Seit 1985 sammelte er praktische Erfahrung im Projektmanagement als Projekt- und Programmleiter, Berater, Trainer (u.a. f&uuml;r das 4 Level Qualifizierungskonzept der IPMA International Project Management Association) und Coach f&uuml;r Projekt- und Programmmanager. 1996 initiierte er den &bdquo;Deutschen Projektmanagement Award&ldquo; und &bdquo;1998 den International Project Management Award&ldquo;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gastbeitrag von Dr. Roland Ottmann</title>
		<link>http://de.candoprojects.de/gastbeitrag-projektmanager-vor-der-ikarus-falle/2693</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 10:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Roland Ottmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Inseln Samos, Delos und Levitha hatte der Sagenheld Ikarus bereits hinter sich gelassen. Er wollte höher hinaus mit seinen Flügeln, die aus Vogelfedern und Kerzenwachs gefertigt waren. Sein Vater Dädalus, mit ihm durch den griechischen Himmel unterwegs, warnte: Nicht zu hoch, nicht zur Sonne, das Wachs der Flügel schmilzt. Vielleicht konnte Sohnemann Ikarus ihn nicht hören, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&bdquo;Einkehr&ldquo; nach dem Gipfelsturm: Projektmanager vor der &bdquo;Ikarus-Falle&ldquo;</h2>
<p><a href="http://www.ottmann.de" target="_blank"><div class="container_image image_left">
<img alt="Dr. Roland Ottmann © Schaufuß Film Produktion, Aarti Sörensen" height="293" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/06/Roland_Ottmann_Schaufuß-Film-Produktion_Aarti-Sörensen-220x293.jpg" width="220" />
<div class="image_caption">
<span>Dr. Roland Ottmann © Schaufuß Film Produktion, Aarti Sörensen</span>
</div>
</div>
</a>Die Inseln Samos, Delos und Levitha hatte der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus" target="_blank">Sagenheld Ikarus</a> bereits hinter sich gelassen. Er wollte h&ouml;her hinaus mit seinen Fl&uuml;geln, die aus Vogelfedern und Kerzenwachs gefertigt waren. Sein Vater D&auml;dalus, mit ihm durch den griechischen Himmel unterwegs, warnte: Nicht zu hoch, nicht zur Sonne, das Wachs der Fl&uuml;gel schmilzt. Vielleicht konnte Sohnemann Ikarus ihn nicht h&ouml;ren, vielleicht wollte er nicht. Es geschah, was geschehen musste. Er wollte hoch hinaus und kam der Sonnenglut zu nahe. Die Fl&uuml;gel fielen auseinander. Ikarus st&uuml;rzte ins Meer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ikarus befindet sich bis heute in vielk&ouml;pfiger Gesellschaft. Heiner Brand beispielsweise, der Trainer der deutschen National-Handballmannschaft. Der Mann mit dem Walrossbart f&uuml;hrte die Mannschaft 2007 zum Weltmeistertitel. Auch die Projektmanager feierten seinen Triumph, als er auf dem &bdquo;Internationalen Deutschen Projektmanagement Forum&ldquo; &uuml;ber Teamf&uuml;hrung und H&ouml;chstleistung sprach. Doch der Lichtgestalt des deutschen Handballs blieb der Erfolg nicht treu. K&uuml;rzlich erlebte seine Mannschaft zur Weltmeisterschaft ihr &bdquo;Waterloo&ldquo;. H&auml;tte Heiner Brand auf der H&ouml;he seines Erfolgs doch eine Auszeit genommen, jammert mancher Sportfan. Oder w&auml;re er nach dem Weltmeistertitel, im Zenit seines Trainerlebens, ruhmreich abgetreten &ndash; als ewiger Held im Olymp des Sporthimmels.</p>
<p>Auch Projektmanagern geht mitunter der Blick daf&uuml;r ab, wann sie ihre maximale Flugh&ouml;he erreicht haben. Der Ikarus von heute will immer neue, schwierigere Projekte stemmen und von Triumph zu Triumph steigen. Fr&uuml;her oder sp&auml;ter verbrennen die meisten, erleben ein Fiasko wie einst Feldherr Napoleon bei Waterloo. Ein Krug, sagt man, geht zum Brunnen, bis er bricht. Danach bleibt er als Scherbenhaufen in Erinnerung.</p>
<p>Heute hat man schnell das Schlagwort &bdquo;Burn-out&ldquo; bei der Hand. Im Januar 2011 w&auml;hlte das <a href="http://www.spiegel.de/thema/burnout_syndrom/" target="_blank">Nachrichtenmagazin &bdquo;Der Spiegel&ldquo; das Thema Ersch&ouml;pfungsdepression</a> als Aufmacher und gab somit dem Burn-out den Ritterschlag zum Trendthema. Das Magazin lieferte gleich auch prominente Beispiele f&uuml;r ausgebrannte Menschen: Matthias Platzeck beispielsweise trat vom Amt des SPD-Bundesvorsitzenden zur&uuml;ck. Sven Hannawald beendete 2005 seine Skispringer-Karriere. Fernsehkoch Tim M&auml;lzer f&uuml;hlte sich, als w&auml;ren &bdquo;die Stromkabel durchgeschnitten&ldquo;.</p>
<p><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="121" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2010/07/Projektmanagement_Puzzle_bearbeitet-220x121.jpg" width="220" />
</div>
In der Tat kann Projektarbeit K&ouml;rper, Geist und Seele auszehren. So zeichnet der Psychologe Dr. Manfred M&uuml;hlfelder von der Audi-Akademie nach, wie in Projekten die Unsicherheit und der Zeitdruck die Manager belasten. Hinzu kommt die &bdquo;Kooperationsenge&ldquo;. &bdquo;Projektarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass die eigene Arbeitst&auml;tigkeit stark davon beeinflusst wird, wie schnell oder langsam, wie gut oder schlecht die Kollegen arbeiten&ldquo;, schreibt er in der Fachzeitschrift &bdquo;Projektmanagement aktuell&ldquo;. Kooperationsenge, Unsicherheit und Zeitdruck &ndash; dies kann durchaus die gef&uuml;rchteten Ersch&ouml;pfungsdepressionen n&auml;hren. Mancher Ikarus von heute betrachtet sich als Maschine, die seinem Ehrgeiz zu Diensten stehen soll. Indes: Nicht jedem Projektmanager geht die Kraft aus, wenn er von Erfolg zu Erfolg st&uuml;rmt. Und genaugenommen war auch Sagenheld Ikarus auf dem Weg zur Sonne nicht fl&uuml;gellahm geworden. In das abrupte Scheitern spielen noch andere, subtilere Gr&uuml;nde hinein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweise gibt Professor Hans A. W&uuml;thrich (Universit&auml;t der Bundeswehr, M&uuml;nchen). Der Wissenschaftler befasst sich mit erfolgreichen Managern, denen es zur Gewohnheit geworden ist, von Zeit zu Zeit das eigene F&uuml;hrungsverhalten in Frage zu stellen und eingefahrene Arbeitsmuster zu durchbrechen. So unterschiedlich diese Manager-Pers&ouml;nlichkeiten sind &ndash; gemeinsam ist ihnen die F&auml;higkeit der Reflexion. Sie nehmen immer wieder Abstand von ihrer Arbeitswelt. Sie besinnen sich und begeben sich auf die Suche nach neuen Wegen zu ihren Zielen. &bdquo;Was heute zu vielen teuren Fehlern im Gesch&auml;ftsleben f&uuml;hrt, ist zu schnelles, eruptives und aktionistisches Handeln&ldquo;, erkl&auml;rt W&uuml;thrich in einem Interview mit der <a href="http://www.pmaktuell.org/" target="_blank">Zeitschrift &bdquo;Projektmanagement aktuell&ldquo;</a>. Wer besinnungslos unter hohem Druck arbeitet, greift oft reflexhaft auf eingeschliffene Verhaltensmuster zur&uuml;ck. &bdquo;Man sucht nicht mehr nach passenden L&ouml;sungen, sondern reproduziert blind Bekanntes&ldquo;, warnt der Experte. Zweifellos, solch ein Verhalten ist pures Gift f&uuml;r Projektarbeit.</p>
<p><a href="/buchbesprechung-der-nackte-projektmanager/1825"><div class="container_image image_left">
<img alt="" height="277" src="http://candoprojects.de/wp-content/uploads/2011/02/Der-nackte-PM_bearbeitet-219x277.jpg" width="219" />
</div>
</a>Dies haben auch projekterfahrene Unternehmen erkannt. Sie holen ihre Projektmanager f&uuml;r eine gewisse Zeit aus der Projektwelt heraus. Zu diesen fortschrittlichen Unternehmen geh&ouml;rt Boehringer Ingelheim. &bdquo;Es gibt bei uns einen st&auml;ndigen personellen Austausch zwischen Linie und Projektmanagement&ldquo;, erkl&auml;rte Dr. Wolfgang Baiker im Jahr 2009 als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Pharma-Unternehmens in einem Interview. (<a href="http://www.pmaktuell.org/PMAktuell-201001/041-B%FCcher-M%F6ller1-ISBN9783924841485" target="_blank">Erschienen im Buch &bdquo;Die Kunst des Projektmanagements. Inspiriert durch den Wandel&ldquo;</a>).</p>
<p>Eine pers&ouml;nliche Strategie des Innehaltens, Auszeit-Nehmens und Reflektierens h&auml;tte wohl auch Ikarus, den gefallenen Flieger, retten k&ouml;nnen. Er h&auml;tte erkannt, dass er f&uuml;r seine H&ouml;henfl&uuml;ge andere Fl&uuml;gel braucht. Oder dass er die Sonne schlichtweg nicht zu erreichen vermag. Wie auch immer, Ikarus w&auml;re mit ein wenig Selbstbesinnung vielleicht als erster Himmelsst&uuml;rmer in die Sagenwelt eingegangen &ndash; und nicht als ihr erster Bruchpilot.</p>
<p>	<u>&Uuml;ber Dr. Roland Ottmann<br />
	</u>Roland Ottmann ist Gr&uuml;nder der Ottmann &amp; Partner GmbH Management Consulting (<a href="http://www.ottmann.de" target="_blank">www.ottmann.de</a>) und gilt als ausgewiesener Experte f&uuml;r Projektmanagement. Er studierte Maschinenbau sowie Betriebswirtschaftslehre (MBA) und promovierte zum Dr. Phil. an der Ecole Sup&eacute;rieure de Commerce &#8211; Lille et Paris. Seit 1985&nbsp;sammelte er praktische Erfahrung im Projektmanagement als Projekt- und Programmleiter, Berater, Trainer (u.a. f&uuml;r das 4 Level Qualifizierungskonzept der IPMA International Project Management Association) und Coach f&uuml;r Projekt- und Programmmanager. 1996 initiierte er den <em>Deutschen Projektmanagement Award</em> und 1998 den <em>International Project Management Award</em>.</p>
<p>	<u>Weiterf&uuml;hrende Links:<br />
	</u><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus">Der Mythos von Ikarus</a> <br />
	<a href="http://www.spiegel.de/thema/burnout_syndrom/" target="_blank">&quot;Der Spiegel&quot; zum Thema &bdquo;Ausgebrannt &ndash; Das &uuml;berforderte Ich&ldquo;</a><br />
	<a href="http://www.pmaktuell.org/" target="_blank">Fachzeitschrift &quot;Projektmanagement aktuell&quot;</a><br />
	<a href="http://www.pmaktuell.org/PMAktuell-201001/041-B%FCcher-M%F6ller1-ISBN9783924841485" target="_blank">Buch &quot;Die Kunst des Projektmanagement. Inspiriert durch den Wandel&quot;</a><br />
	&nbsp;</p>
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