Studie: Trend zum Outsourcing von Projektmanagement

Bei Unternehmen ist ein Trend zur Ausgliederung von Projektmanagement-Aktivitäten feststellbar. Dies ist das Ergebnis der explorativen Studie „Outsourcing von Projektmanagement-Aktivitäten“ der Fachhochschule des bfi Wien in Kooperation mit Rüdiger Geist und Tibor Stockinger (Schweiz) sowie mit der Unterstützung der GPM Deutschland. Demnach haben 48% der befragten 165 Projektmanagement-Experten aus der D-A-CH-Region angegeben, dass ihr Unternehmen bereits Erfahrung beim Outsourcing von PM-Tätigkeiten gemacht hat. Davon können 73% einer Ausgliederung einzelner Aktivitäten Positives abgewinnen.

Wie die Studie weiter ergab, kann es für einen Großteil von PM-Aktivitäten zielführend sein, diese auszugliedern. Vor allem die Themen Coaching/Moderation, Toolunterstützung und Weiterbildung seien für ein Outsourcing geeignet, so die Einschätzung der Studien-Teilnehmer. Die Projektbeauftragung hingegen sowie die Projektabnahme und die Kommunikation mit den Stakeholdern sahen sie bzgl. eines Outsourcings eher kritisch.

Als wichtigste Rahmenbedingungen für das Outsourcing einzelner PM-Aktivitäten nennt die Studie eine genau definierte Schnittstellen zwischen den Organisationseinheiten, eine hohe Projektkultur der Organisation sowie gelebte Transparenz. Als die wesentlichen Vorteile beim Ausgliedern gaben die befragten Projektmanager die Konzentration auf die Kernkompetenz, eine professionellere und standardisierte Prozessabwicklung, der optimale Einsatz der Ressourcen sowie wie eine neutrale Sichtweise an. Gefahren beim Outsourcing sind der Studie zufolge eine Abhängigkeit von Dritten, ein Know-how-Abfluss sowie ein erhöhter Kommunikationsaufwand.

Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie „Outsourcing von Projektmanagement-Aktivitäten“ als pdf-Dokument

Weitere Informationen zur Studie „Outsourcing von Projektmanagement-Aktivitäten“ finden Sie hier.

Eine Einschätzung des Themas Outsourcing von PM-Tätigkeiten von Reinhardt Wagner (stv. Vorstandsvorsitzender der GPM)